Nachhaltig Energie erzeugen -

Aus der Region für die Region

Die Stadtwerke Heidelberg haben viel vor, um ihre Eigenerzeugung auszubauen - und auch schon vieles erreicht. Im Energiepark Pfaffengund sind schon eine ganze Reihe von Bausteinen der Energiekonzeption 2020 realisiert.

Holz-Heizkraftwerk

Mit dem Holz-Heizkraftwerk im Werk Pfaffengrund ist der Anteil erneuerbarer Energien an der Heidelberger Fernwärme seit Herbst 2013 auf 14 Prozent gestiegen.

Rund 20 Millionen Euro haben die Stadtwerke Heidelberg in das Kraftwerk investiert.

 

Gasmotoren-Heizkraftwerk und Blockheizkraftwerke

Außerdem ist ein modulares, flexibel erweiterbares Gasmotoren-Heizkraftwerk in Planung. Gebaut wird es voraussichtlich im Zeitfenster 2018-2022.

In einer vorgezogenen Bauphase haben wir außerdem sechs Blockheizkraftwerke (BHKW) gebaut; vier davon mit Biomethan betrieben. 

  • Zusammen haben die neuen BHKW eine Stromleistung von 4,5 Megawatt und eine Wärmeleistung von 4,9 Megawatt.
  • Sie erhöhen den Anteil erneuerbarer Energien an der öffentlichen Wärmerzeugung auf rund 20 Prozent und den Anteil an Eigenerzeugung auf rund 25 Prozent. 

Um sicher mit Biomethan versorgt zu sein und sich direkt über die Anbaumethoden vor Ort informieren zu können, haben sich die Stadtwerke Heidelberg Energie an einer Biomethan-Aufbereitungsanlage im Landkreis Prignitz beteiligt.

Wärmespeicher und Elektrodenkessel 

Um die Anlagen zur Erzeugung von Wärme flexibler und effizienter betreiben zu können, planen wir außerdem einen Wärmespeicher. Das Gebäude wird eine neue, spannende Landmarke in unserem Energiepark Pfaffengrund setzen und auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein - mit Aussichtsplattform und Gastronomie. Baustart ist für Sommer 2017 vorgesehen.

Außerdem ist ein Elektrodenkessel, eine sogenannte Power-to-Heat-Anlage, in Planung.

Solarenergie

Unsere erste Photovoltaik-Anlage entstand 1990 auf dem Dach unseres Schalthauses Nord - eine der ersten Anlagen in Heidelberg überhaupt. Seitdem bauen wir die Solarenergie immer weiter aus.

So hoch wie seit 2010 war der Zuwachs aber nie zuvor. Im Frühjahr 2013 ging unsere mit 1,1 Megawatt größte Photovoltaik-Anlage auf der ehemaligen Deponie Feilheck ans Netz.

Die Fernwärme - Rückgrat der Energiewende

Neue Kraftwerke sind für die Energiewende dringend erforderlich. Aber andere Energieversorger planen eher, ihre Kraftwerke abzuschalten, weil sie nicht mehr rentabel sind. Warum wir Kraftwerke bauen? Weil unsere neuen Anlagen Wärme und Strom gleichermaßen produzieren, und wir Wärme in unser gut ausgebautes Fernwärmenetz einspeisen können. Das sorgt für eine höhere Wirtschaftlichkeit.

Unsere Fernwärme ist damit nicht nur effizient und mit immer mehr erneuerbaren Energien noch klimaschonender, sondern auch das technische und wirtschaftliche Rückgrat für die Energiewende vor Ort.

Die Ziele der Energiekonzeption 2020

  • Strom ohne Atom bis 2017
  • Eigenproduktion von Strom bis 2020/20122 auf 30 bis 40 Prozent steigern
  • Den Anteil erneuerbarer Energien an der Fernwärme erhöhen
  • Fernwärme von heute 42 auf 50 Prozent am Wärmemarkt steigern
  • Höhere Unabhängigkeit und höhere Wertschöpfung
  • Partner sein für die Energiewende vor Ort

Mehr Infos

In unserem Online-Geschäftsbericht zeigen wir, wie weit wir im letzten Geschäftsjahr mit der Energiekonzeption 2020 gekommen sind.

Kunden-Hotline:     0800 513 513 2

Kundenzentrum: Kurfürsten-Anlage 42-50, 69115 Heidelberg. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8-16 Uhr, Donnerstag: 8-18 Uhr.

ENERGIEladen: Hauptstraße 120, 69117 Heidelberg. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10-19 Uhr, Samstag: 10-16 Uhr, Telefon: 06221 6560776, Telefax: 06221 6577127.