Als Forschungspartner zum Gelingen der Energiewende beitragen

Die Energiewende hin zu einem klimaschonenden, auf erneuerbaren Energien basierenden Energiesystem lässt sich nicht einfach verordnen. Sie ist vielmehr von allen Beteiligten mitzugestalten – von Bürgern ebenso wie von Kommunen, Unternehmen und vielen anderen Partnern. Denn die Veränderungen brauchen eine breite Akzeptanz – und geeignete Geschäftsmodelle.

Energiewende nur mit breiter gesellschaftlicher Akzeptanz

Genau darauf zielt das Projekt Energiewende-Navigationssystem, kurz ENavi ab: Ein zentrales Ergebnis dieses Vorhabens wird ein Navigationsinstrument sein, mit dem die Wirkungen von wirtschaftlichen, politischen, rechtlichen oder technischen Maßnahmen abgeschätzt werden können. Maßnahmen, die sich daraus ableiten lassen, werden schließlich in Reallaboren und Modellregionen erprobt. Unter der Leitung vom Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) bringt das Projekt 80 Partner aus Forschung und Praxis zusammen. Einer der Praxispartner sind die Stadtwerke Heidelberg.

 

ENavi wird als eines der vier Kopernikus-Projekten für die Energiewende vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist das größte sozialwissenschaftliche Forschungs-Projekt zum Thema Energiewende.

 

Reallabor Heidelberg

Die Stadtwerke Heidelberg engagieren sich als Reallabor Heidelberg im Projekt. Unser Fokus liegt auf dem Wärmemarkt: Wie können erneuerbare Energien bestmöglich in die Wärmeversorgung integriert werden? Welche Mechanismen braucht es, damit unsere Erneuerbare-Energien-Anlagen trotz regulatorischer Vorgaben möglichst durchgängig volle Leistung bringen können? Welche Bedingungen sind nötig, damit Power-to-Heat-Anlagen in Kombination mit dem geplanten Energie- und Zukunftsspeicher optimal eingesetzt werden können? Diese und andere Fragen wollen wir in dem Projekt klären.

Darüber hinaus arbeiten die Stadtwerke Heidelberg als Praxispartner mit daran, wie die Akzeptanz der Energiewende in der Gesellschaft gestärkt werden kann.

So profitieren wir doppelt von dem Projekt: Wir gewinnen Erkenntnisse für die Planung unserer Anlagen – und Wissen über die Anliegen der Menschen vor Ort.

Die Ziele der Energiekonzeption 2020/ 2030

  • 50 % grüne, CO2-freie Wärme für alle Fernwärme-Kunden bis 2020. Bereits erreicht: 20 %

  • Ein Drittel Eigenerzeugung für die Fernwärme in Heidelberg bis 2025. Bereits erreicht: 25 %

  • Fernwärme-Anteil am Wärmemarkt von 42 % (2009) auf 50 % . Bereits erreicht: 47 %

  • Anteil erneuerbarer Energien am Strom signifikant erhöhen: Bereits erreicht: 80 %

  • 100 % grüner Strom für alle Kunden in der Grundversorgung: 100 % gesichert

  • 5 MW installierte Leistung an Photovoltaik bis Ende 2020

  • Anzahl öffentlich zugängliche E-Ladepunkte in Heidelberg mit der Stadt von 49 (2017) auf 150 bis Ende 2020 steigern

Mehr Infos

In unserem Online-Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht zeigen wir, wie weit wir im letzten Geschäftsjahr mit der Energiekonzeption 2020/ 2030 gekommen sind.

Kunden-Hotline:     0800 513 513 2

Kundenzentrum: Kurfürsten-Anlage 42-50, 69115 Heidelberg. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 8-16 Uhr, Donnerstag: 8-18 Uhr.

ENERGIEladen: Hauptstraße 120, 69117 Heidelberg. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10-19 Uhr, Samstag: 10-16 Uhr, Telefon: 06221 6560776, Telefax: 06221 6577127.