Ein Drittel der intelligenten Zähler sind installiert

(vom 25. November 2014)

Smart-Metering-Projekt in Bahnstadt-Heidelberg erreicht Meilenstein

Aachen, Heidelberg. Mit der Installation des tausendsten intelligenten Zählers in Heidelberg-Bahnstadt hat das Smart-Metering Projekt der Stadtwerke Heidelberg und der Stadtwerke-Kooperation Trianel einen Meilenstein erreicht. „Rund ein Drittel der insgesamt 3.000 Smart Meter, die in der Bahnstadt in der letzten Ausbauphase ausgerollt sein werden, sind jetzt installiert und online", stellt Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, fest. 

„Wir werden immer dann aktiv, wenn ein Baufeld komplett bebaut ist", ergänzt Gerd Reibold, Abteilungsleiter Mess- und Zählerwesen der Stadtwerke Heidelberg Netze. „Die Zähler sind meist schon vorinstalliert, aber wir können damit noch keine Daten auslesen. Komplett ist das System erst, wenn das zugehörige Messsystem, das Gateway, aufgeschaltet wird. Und das geht dann, wenn der Bau abgeschlossen ist." Zwei neue Baufelder am Langen Anger sind nun fertig geworden. Damit konnten auch die Gateways eingebaut werden. „Als nächstes stehen zwei weitere Baufelder an; ihr Ausbau wird bis Sommer 2015 dauern. Dann werden wir mit 1.400 Zählern die nächste Etappe geschafft haben", sagt Reibold. Insgesamt liegt der Ausbau gut im Plan.

„Seit dem Start des gemeinsamen Projekts Anfang 2012 haben wir viel gelernt“, betont Geschäftsführer Irmscher. „Damit verschaffen wir uns einen Vorsprung auf dem wachsenden Markt des Smart Meterings und der Energiedienstleistungen.“ Mit dem flächendeckenden Roll-Out von intelligenten Zählern in der Bahnstadt setzen die Stadtwerke Heidelberg die seit 2011 geltende Einbaupflicht von intelligenten Messsystemen in Neubauten mit neuster Technik um. Neben wichtigen Erfahrungen für die baulichen Voraussetzungen eines funktionierenden Smart-Metering-Systems können die Stadtwerke Heidelberg den Bewohnern der Bahnstadt detaillierte Informationen über ihren Energieverbrauch zur Verfügung stellen. „Entscheidend ist, dass diese Informationen gut, das bedeutet
handlungsorientiert, für die Nutzer aufbereitet werden, um Energieeinsparpotenziale zu nutzen. Daran arbeiten wir derzeit zusammen mit Partnern", so Irmscher.

Gebündelt werden die Informationen der 1.000 installierten Zählpunkte auf der von Trianel entwickelten Smart-Metering-Plattform. „Die ersten Erfahrungen in Heidelberg zeigen, wie wichtig der Einsatz von Smart Metering für eine moderne Energieversorgung sein wird", betont Tim Karnhof, Leiter Smart Metering bei Trianel. „Dabei sind vor allem die Verschiebungen interessant, die sich in Summe ergeben", so Karnhof. Auf der Basis der Verbrauchsdaten in der Bahnstadt können Erkenntnisse über ein verändertes Verbrauchsverhalten abgeleitet werden. Die Steuerungs- und Messfunktionen moderner Messsysteme ermöglichen es langfristig, den Verbrauch besser an die wetterabhängige Stromerzeugung aus Sonne und Wind anzupassen. „In der Bahnstadt können wir heute schon die vielfältigen Mehrwerte der Digitalisierung für die Energiewirtschaft erkennen", so Karnhof.

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