Gut besucht: 6. Stadtwerke Heidelberg Forum - Wärmewende in Heidelberg

(vom 23. Oktober 2015)

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130 Besucher kamen ins Frauenbad.

 

Die Energiewende in Heidelberg geht voran und umfasst auch den Wärmesektor. Was bisher erreicht wurde, diskutierten Experten beim 6. Stadtwerke Heidelberg Forum am 22. Oktober mit rund 130 Gästen im Frauenbad.

Felix Matthes vom Ökoinstitut Berlin, Berater der Bundesregierung, betonte, wie wichtig die Wärmewende aus Klimaschutzgründen sei. Bundesweit geht die Energiewende im Wärmemarkt, immerhin für 40 % des privaten Energieverbrauchs verantwortlich, jedoch nur langsam voran, während sich der Strommarkt gerade sehr ändert. Anders in Heidelberg. Denn das 212 Kilometer lange Fernwärmenetz bietet die Voraussetzung, um erneuerbare Energien aus den neuen Erzeugungsanlagen des kommunalen Energieversorgers besonders effizient zu nutzen. Auch Matthes betonte: “Es braucht klare Transformationsstrategien für die lokale Infrastruktur und die Erzeugung der leitungsgebundenen Wärme." Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, erläuterte, wo das Unternehmen steht: „Mit dem Bau des Holz-Heizkraftwerks und der Biomethan-BHKW konnten wir unser Ziel bereits realisieren, 20 Prozent der Fernwärme aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.“ Im Wechselspiel zwischen Strom- und Wärmemarkt nutze das Unternehmen die Anreize im Strommarkt dazu bestmöglich aus. Ralf Bermich, Abteilungsleiter Energie im Umweltamt, betonte, dass die Stadtwerke Heidelberg ein starker Partner seien, um das Ziel des städtischen Masterplans 100% Klimaschutz zu erreichen, bis 2050 nahezu klimaneutral zu werden.

Ein besonderes Highlight war der Auftritt von Reiner Guhl. Der Landwirt aus der Prignitz produziert u.a. Zuckerrüben. Daraus entsteht Biomethan für die Heidelberger Blockheizkraftwerke. „Für uns ist es wichtig zu wissen, was mit unseren Produkten passiert, und ich freue mich, zu sehen, welchen Beitrag sie zur Energiewende in Heidelberg leisten“, sagte er.

  
Mit dem Bau des Holz-Heizkraftwerks und vier Biomethan-Blockheizkraftwerken ist der Anteil erneuerbarer Energien an der Fernwärme in Heidelberg auf 20 Prozent gestiegen.

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