EU-Forschungsprojekt zu smarten Infrastrukturen

(vom 27. Juni 2016)

Aufsicht auf die Umspannanlage Hüttenbühl auf grüner Wiese und bei blauem Himmel
Für eine sichere Versorgung:


Neue Kooperation zwischen den Stadtwerken Heidelberg und der SRH Heidelberg.

 

Die Stadtwerke Heidelberg und die SRH Heidelberg haben ihre Wissenschafts-Wirtschafts-Kooperation weiter ausgebaut: Beide beteiligen sich an einem Forschungsprojekt zu Kritischen Infrastrukturen. Das dreijährige Projekt „SmartResilience“ (Smart Resilience Indicators for Smart Critical Infrastructures) mit Partnern aus ganz Europa wird von der Europäischen Union gefördert.

Kritische Infrastrukturen sind wichtige Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwesens, deren Ausfall oder Beeinträchtigung die Versorgung der Gesellschaft erheblich beeinträchtigen würden – etwa die Energieversorgung, den Verkehr und das Gesundheitssystem. „Kritische Infrastrukturen werden immer smarter, also intelligenter“, sagt Prof. Dr. Lars Meierling, Dekan der Fakultät für Ingenieurwesen und Architektur an der SRH Hochschule Heidelberg. „Wir wollen testen, wie sich diese Entwicklung auf ihre Widerstandsfähigkeit bei Bedrohungen wie extreme Wetterkatastrophen oder Terroranschlägen auswirkt.“ Sein Team untersucht als Teil des Konsortiums am Beispiel des Versorgungsnetzes der Stadtwerke Heidelberg, welche Kennzahlen geeignet sind, zu messen, wie smart bzw. widerstandsfähig eine Infrastruktur ist. Dieser Baustein liefert Grundlagen für weitere Analysen und für praxisorientierte Handlungsempfehlungen. „Wir freuen uns, dass wir als Unternehmen mit Verantwortung für die Menschen in der Region an einem solch zukunftsorientierten Forschungsprojekt teilnehmen und erhoffen uns im Austausch mit der Wissenschaft neue Erkenntnisse für unsere eigenen Netzsteuerung“, sagte Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, bei Projektstart.

Das Konsortium umfasst 8 industrielle Forschungseinrichtungen, 4 Universitäten, eine externe Experten-Gruppe sowie insgesamt 7 Endanwender. Neben den Stadtwerken Heidelberg gehört dazu beispielsweise die Stadt London. Das Projekt wird vom European Virtual Institute for Integrated Risk Management koordiniert.

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