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wärme.netz.werk Rhein Neckar gegründet

(vom 13. März 2019)

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Bei der Vertragsunterzeichnung: Markus Morlock, Stadtwerke Heidelberg Netze, und Eva Werner, MVV Energie, die beiden Geschäftsführer der neuen Gesellschaft wärme.netz.werk (vorne, v.l.); Peter Erb, Prokurist bei den Stadtwerken Heidelberg Energie, Dr. Hansjörg Roll, Technikvorstand der MVV Energie, Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie, sowie Ralf Klöpfer, Vertriebsvorstand der MVV Energie (hintere Reihe, v.l.).

Gemeinsame Gesellschaft von MVV Energie und Stadtwerken Heidelberg für mehr Grüne Wärme in der Region

Die beiden Energieunternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar setzen auch in Zukunft auf die umweltfreundliche Fernwärme aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und haben mit der neuen Gesellschaft eine gemeinsame Plattform für Zukunftsthemen und -technologien für die nachhaltige Weiterentwicklung der regionalen Fernwärmeversorgung geschaffen. Eines ihrer zentralen Ziele ist die Erschließung von Wärmequellen aus erneuerbaren Energien und Abwärme („Grüne Wärme“).

Geschäftsführer des wärme.netz.werks Rhein-Neckar sind Eva Werner, Referentin für den regionalen Fernwärme-Vertrieb bei der MVV in Mannheim, und Markus Morlock, Abteilungsleiter Anlagen-Services bei den Stadtwerken Heidelberg Netze. Sitz der neuen Gesellschaft wird Heidelberg sein.

„Fernwärme ist und bleibt eines der wichtigsten Instrumente zur Erreichung der Klimaziele in Deutschland“, betonte MVV-Vorstand Ralf Klöpfer bei der Vertragsunterzeichnung. „Gerade in Ballungsräumen schafft sie auch in Zukunft die Grundlage einer umwelt- und klimafreundlichen Wärmeversorgung, die zudem Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Dazu wollen wir in den kommenden Jahren die Fernwärme in der Region schrittweise erneuerbarer machen.“

„Durch die Kooperation mit der MVV im wärme.netz.werk können wir gemeinsam die Fernwärme im regionalen Kontext weiter entwickeln. Das hilft uns, unsere anspruchsvollen Ziele für mehr grüne Wärme und somit für mehr Klimaschutz erreichen zu können“, sagte Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie und zuständig für die energiewirtschaftliche Ausrichtung des 100-prozentig kommunalen Energieversorgers.

Dabei erwarten MVV und Stadtwerke Heidelberg, dass es mit der Wärme-Wende zu einer steigenden Zahl von dezentralen Einspeisern kommt. „Erste gemeinsame Projekte sind bereits in Planung“, berichtete Geschäftsführerin Eva Werner. „Deshalb wollen wir gemeinsam lernen, die zunehmende Komplexität zu beherrschen.“ 

Ein zentraler Aspekt sei, so betonte der Geschäftsführer Markus Morlock, dass die Fernwärme im Wettbewerb mit anderen Energieträgern stehe. „Unsere Kunden erwarten faire Preise. Deshalb werden wir uns auch intensiv mit der zukunftsorientierten technisch-wirtschaftlichen Optimierung des Gesamtsystems beschäftigen.“ 

 

Über die MVV

Mit fast 6.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 4 Milliarden Euro ist MVV eines der führenden Energieunternehmen und zählt zu den Vorreitern der Energiewende in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung der Kunden aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Dabei besetzt MVV alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette: von der Energieerzeugung, dem Energiehandel und der Energieverteilung über den Betrieb von Verteilnetzen bis hin zum Vertrieb, dem Umweltgeschäft und dem Energiedienstleistungsgeschäft. Mit seiner Unternehmensstrategie setzt das Unternehmen konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung der Energieeffizienz sowie den weiteren Ausbau der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung und der umweltfreundlichen Fernwärme.

Mit dem regionalen Fernwärmenetz werden nicht nur Mannheim und Heidelberg sondern auch Schwetzingen, Brühl, Ketsch sowie Speyer versorgt. In Mannheim sind mit einer Netzlänge von 567 Kilometern über 60 % aller Haushalte an die Fernwärme angeschlossen.

Über die Stadtwerke Heidelberg

Die Stadtwerke Heidelberg sind einer der größten 100-prozentig kommunalen Energieversorger mit den Sparten Strom, Gas und Fernwärme. Für die Stadt Heidelberg haben sie zudem die Wasserversorgung sowie Finanzierungs- und Koordinationsaufgaben im ÖPNV übernommen und betreiben zusätzlich Schwimmbäder, Bergbahnen sowie Garagen in Heidelberg. Zusammen mit der Stadt und mit vielen Partnern in der Region bringen sie die Energiewende vor Ort voran. Viele Ziele ihrer Energiekonzeption 2020/ 2030 haben sie schon erreicht: Die Steigerung der Eigenerzeugung, den Ausbau der hocheffizienten Fernwärme, eine Erhöhung des Anteils der grünen Wärme und einen Ökostromanteil von über 80 Prozent an ihrem Strommix. Zudem bieten sie auch ihren Kunden zahlreiche Services rund um Energiesparen und Klimaschutz an. Mit rund 1.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 296 Millionen Euro ist das Unternehmen einer der größten Arbeitgeber in Heidelberg.

Das Fernwärmenetz der Stadtwerke Heidelberg hat eine Länge von rund 230 km und versorgt rund 5.200 Hausanschlüsse. Der Anteil der Fernwärme am verfügbaren Wärmemarkt in Heidelberg liegt bei 47 %.

 

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