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TWL, MVV und Stadtwerke Heidelberg gemeinsam für grüne Wärme

(vom 29. April 2020)

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Kooperation für Klimaschutz in der Metropolregion besiegelt

Die nachhaltige Versorgung mit Wärme ist eine der zentralen Herausforderungen im Klimaschutz. Um gemeinsam regionale Lösungen zu entwickeln und damit noch größere CO2-Minderungspotenziale für die Metropolregion Rhein Neckar zu erschließen, haben das Energieunternehmen MVV aus Mannheim und die Stadtwerke Heidelberg im Frühjahr 2019 die Gesellschaft wärme.netz.werk Rhein-Neckar GmbH gegründet. Nun hat das Unternehmen einen neuen Kooperations-Partner: die Technischen Werke Ludwigshafen am Rhein (TWL). Nachdem bereits Ende 2019 beim Bundeskartellamt die Erweiterung angemeldet worden war, wurde die partnerschaftliche Zusammenarbeit nun Ende April durch die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags besiegelt: Die drei Energieunternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar bündeln ab jetzt ihr Engagement für eine zukunftsfähige und klimaschonende Fernwärmeversorgung.

Geschäftsführer des wärme.netz.werks Rhein-Neckar sind Eva Werner, Referentin für den regionalen Fernwärme-Vertrieb bei der MVV in Mannheim, Markus Morlock, Abteilungsleiter Anlagenservice bei den Stadtwerken Heidelberg Netze, sowie Daniel Furiak, Projektmanager im Bereich Erzeugung bei der TWL in Ludwigshafen. Sitz der Gesellschaft ist Heidelberg.

„Fernwärme ist eine Zukunftsenergie und bestens geeignet, um eine nachhaltige Wärmeversorgung voranzubringen“, sagte Thomas Mösl, Technischer Vorstand der TWL, bei der Vertragsunterzeichnung. „Gemeinsam mit unseren Partnern gehen wir nun einen neuen Weg: Durch unsere Kooperation im wärme.netz.werk steigern wir die Effizienz und die Reichweite unseres jeweiligen Klimaschutz-Engagements – auch zum Nutzen unserer Kunden.“

„Fernwärme ist und bleibt eines der wichtigsten Instrumente zur Erreichung der Klimaziele in Deutschland“, betonte auch MVV-Vorstand Ralf Klöpfer. „Gerade in Ballungsräumen schafft sie in Zukunft die Grundlage einer umwelt- und klimafreundlichen Wärmeversorgung, die zudem Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Dazu wollen wir in den kommenden Jahren die Fernwärme in der Region schrittweise erneuerbarer machen.“

Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie und zuständig für die energiewirtschaftliche Ausrichtung des 100-prozentig kommunalen Energieversorgers, ist ebenfalls überzeugt: „Fernwärme bietet große Chancen für den Klimaschutz, denn über die Fernwärmenetze erreichen wir alle angeschlossenen Haushalte gleichermaßen mit mehr grüner Wärme. Durch die Kooperation im wärme.netz.werk können sich nun alle Partner auf ihre jeweiligen Stärken konzentrieren, um sie dann gewinnbringend für die Metropolregion zu bündeln. Uns hilft die Kooperation, unsere anspruchsvollen Klimaschutzziele zu erreichen und unsere Mittel möglichst effizient einzusetzen.“

Die Gesellschaft bietet eine gemeinsame Plattform für Zukunftsthemen rund um die Fernwärme in der Metropolregion Rhein-Neckar. Im Mittelpunkt stehen dabei die Möglichkeiten, Wärmequellen aus erneuerbaren Energien und Abwärme in der Region zu erschließen. Das erfordert auch technologische Anpassungen der Netze: So steht unter anderem auf der Agenda der Gesellschaft, die Fernwärmenetze weiter zu optimieren. Zudem arbeiten die drei Partner MVV, Stadtwerke Heidelberg und TWL daran, den Netzbetrieb anzupassen, um Wärme aus erneuerbaren Energien in die Systeme integrieren zu können. Konkrete Projekte sind in Vorbereitung.

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