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Digitale Bürgerbeteiligung zu Stadtwerke-Gelände

(vom 27. Juli 2020)

Per Zoom am 13. August 2020.

Heidelberger Unternehmen stellen interessierten Bürgerinnen und Bürgern das Areal zwischen Bahnhof und Römerkreis vor / Digitale Veranstaltung am Donnerstag, 13. August 2020

Corona verändert vieles, auch die Art und Weise, wie die Bürgerschaft bei großen Bauprojekten mitdiskutieren kann. Um die Bürgerbeteiligung in Corona-Zeiten lebendig zu halten, bedarf es neuer Beteiligungsformate. Zum Projekt „Heidelberger Druckmaschinen/ Stadtwerke Heidleberg-Areal in Heidelberg, Nicht-offener städtebaulich-architektonischer Ideenwettbewerb“ bieten die drei Vorhabenträger Stadtwerke Heidelberg, die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz Heidelberg (GGH) und der Immobilienentwickler EPPLE eine digitale Bürgerbeteiligung an. Dieses neue Verfahren soll am Donnerstag, 13. August 2020, verwirklicht werden. Es geht inhaltlich um die Zukunft der ehemaligen Firmenzentrale der Heidelberger Druckmaschinen nahe dem Heidelberger Hauptbahnhof sowie um das angrenzende Gelände der Stadtwerke Heidelberg, die ihren Umzug planen.

Damit auf dem Areal mit einer Fläche von 6,2 ha eine zukunftsweisende städtebauliche Gesamtentwicklung entstehen kann, haben sich die Stadtwerke Heidelberg, die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz Heidelberg (GGH) und der Immobilienentwickler EPPLE zusammengetan. Unterschiedliche Nutzungen und vor allem viel Wohnraum sollen in dem neuen Quartier entstehen. Die Kurfürsten-Anlage sollte künftig nicht nur als Verkehrsachse, sondern auch für Flaneure attraktiv sein. Erste Ideen und Anregungen, wie dies gelingen könnte, sollen im Verfahren gesammelt werden, auch wenn hier im Rahmen dieses Projektes keine Umsetzung erfolgen wird.

Bei der Formulierung der Vorgaben zur Entwicklung des Quartiers sind die Anregungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger gewünscht. Erste städtebauliche Gestaltungsüberlegungen eines Reutlinger Planungsbüros liegen bereits vor. Darin sind auch Anregungen einer ersten Nachbarschaftsveranstaltung im vergangenen Jahr eingeflossen. Die bisherigen Überlegungen sowie die Ergebnisse und Anregungen aus der jetzt anstehenden digitalen Bürgerbeteiligung sollen in einen Wettbewerb münden, zu dem von den Vorhabenträgern 20 namhafte Büros für Architektur und Städtebau eingeladen werden. Angesprochen werden sowohl Büros aus Heidelberg als auch international tätige Büros aus ganz Europa. Das Wettbewerbsergebnis, der Siegentwurf, beschreibt dann erstmals die konkreten Planungsideen für das Areal.

Am Donnerstag, 13. August 2020, sind die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, die aus den bisherigen Überlegungen und Diskussionen abgeleiteten Kernaussagen der Aufgabenstellung für den Ideenwettbewerb zu diskutieren. Um sicherzustellen, dass die Anregungen aus der Veranstaltung nach entsprechender fachlicher Bewertung noch eingearbeitet werden können, musste leider ein Termin in den Sommerferien gewählt werden. Pres semi t tei lung, im Jul i 2020

 

Die digitale Bürgerbeteiligung läuft ähnlich ab wie eine analoge Bürgerbeteiligung. Es wird einen Vortrag geben und Diskussionen in kleineren Arbeitsgruppen. Die Teilnahme ist sowohl über einen Computer mit Internet-Anschluss als auch mit dem Handy möglich. Der Zugang erfolgt über die Kommunikationsplattform ZOOM. Diese erlaubt online eine Vielzahl von Teilnehmerinnen sowie Teilnehmern und bietet eine erprobte Technologie für Diskussionen sowie den Gedankenaustausch im Netz.

Wer an der Bürgerbeteiligung zum Projekt „HDM / SWHD-Areal in Heidelberg“ teilnehmen möchte, wird geben, sich unter folgendem Link anzumelden: https://bergheimentwickeln.eventbrite.de. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dann am Vortag der Veranstaltung einen Link, über den sie sich bei ZOOM einloggen können. Auch Kurzentschlossene sind willkommen und finden den Link zum Meeting mit den Zugangsdaten sowie eine kurze Anleitung zur Einrichtung bzw. Einwahl auf der Homepage der EPPLE Unternehmensgruppe unter www.eppleimmobilien.de. Um eine rechtzeitige Einwahl an dem Abend selbst wird gebeten, denn es geht pünktlich um 18 Uhr los mit einer kurzen technischen Einführung für die Teilnehmenden. Bereits ab 17:30 Uhr ist der digitale „Meetingraum“ offen und es wird ein kurzer Film über das Gelände gezeigt, der bis 18 Uhr immer wiederholt wird. Nach der Begrüßung und einem Überblick über das Wettbewerbsverfahren werden der aktuelle Stand der Überlegungen für das zu bebauende Areal sowie die zentralen Eckpunkte der Aufgabenstellung erläutert.

Wie bei einer analogen Bürgerbeteiligung geht es dann in die Arbeitsgruppen, diesmal eben virtuell. Dabei wird es unter anderem um Themen wie Städtebau, Mobilität, Wohnen, Wirtschaftsflächen, Infrastruktur, Nutzungsoptionen, Wohnumfeldgestaltung und Öffentlicher Raum gehen.

Kontakt

Herbert W. Rabl, Unternehmenssprecher EPPLE,

Telefon: 0172 639 7000

herbert.rabl@eppleimmobilien.de

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