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Wasserleitungen und Zähler vor Frost schützen

(vom 13. Januar 2021)

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Tipps für Hausbesitzer und Mieter

 

Bei den aktuell frostigen Temperaturen können Wasserleitungen und -zähler zufrieren und beim anschließenden Auftauen platzen. Einige einfache Maßnahmen bieten Schutz:

Vor allem in wenig genutzten Gäste- und Arbeitszimmern, im Keller sowie in Vorrats- und Abstellräumen können Wasserleitungen und Zähler bei tiefen Temperaturen Schaden nehmen. Die Stadtwerke Heidelberg empfehlen daher, ungenutzte Räume immer ausreichend zu heizen. Ansonsten kann, sollte ein Wasserleitungsrohr wegen der Kälte platzen, die Gebäudeversicherung ihre Leistungen kürzen.

Die Frostschutzstellung am Heizkörperventil schafft nur bedingt Sicherheit. Denn sie sorgt lediglich dafür, dass der Heizkörper nicht einfriert. Rohre, die weit entfernt vom Heizkörper verlegt sind, werden so nicht geschützt und brauchen mehr Wärme. Wie viel Wärme benötigt wird, ist abhängig von der Lage der Rohre und der Dämmung des Hauses. Altbauten sind meist schlechter gedämmt als Neubauten – das gilt es zu berücksichtigen.

Exponierte Wasserleitungen und Zähler zum Beispiel in Hausgängen, an Außenwänden, unter Fenstern und in Garagen sollten zudem mit Isoliermaterial umhüllt werden. Fenster und Türen im Keller sind ebenfalls abzudichten und Wasserzählerschächte im Freien abzudecken. Auch Wochenendhaus, Garten und Hof nicht vergessen: Dort empfiehlt es sich, Wasserleitungen zu entleeren und abzustellen.

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