Stadt Heidelberg zählt auf bewährten Partner beim Gas- und Stromnetz

(vom 28. Mai 2014)

Heute Mittag unterzeichneten Heidelbergs Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze, die neuen Konzessionsverträge für das Gas- und das Stromnetz in Heidelberg. Für weitere zwanzig Jahre zählt die rund 150.000 Einwohner starke Stadt Heidelberg damit für ihr Strom- und ihr Gasnetz inklusive der zugehörigen Anlagen auf die bewährte Partnerschaft mit den Stadtwerken Heidelberg Netze.

Bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.): Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze, Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer des Stadtwerke Heidelberg-Konzerns.

Die neuen Vertragslaufzeiten starten am 1. Januar 2015. Die Stadt Heidelberg hatte im November 2012 öffentlich bekannt gegeben, dass die Verträge auslaufen und Unternehmen bundesweit dazu aufgerufen, Angebote einzureichen.

Mit der Unterzeichnung der Verträge räumt die Stadt Heidelberg dem Netzbetreiber das Recht ein, öffentliche Straßen und Flächen für den Bau und die Bewirtschaftung der Versorgungsleitungen und den zugehörigen Anlagen zu nutzen. Im Ausgleich dazu erhält die Stadt von dem Netzbetreiber eine Konzessionsabgabe. In den Jahren 2012 und 2013 hat die Stadt Heidelberg jeweils rund 5,7 Mio. € Konzessionsabgaben für Strom und Gas erhalten.

Höchste Versorgungssicherheit

Die Stadtwerke Heidelberg Netze, eine Tochter der Stadtwerke Heidelberg und damit ein Unternehmen der Stadt Heidelberg, sind seit ihrer Gründung Konzessionsnehmer in Heidelberg. Die aktuellen, Ende 2014 auslaufenden Verträge galten ebenfalls 20 Jahre. Seit dieser Zeit haben die Stadtwerke Heidelberg Netze intensiv in die Erweiterung und Erneuerung des inzwischen gut 450 Kilometer langen Gasnetzes und des knapp 1.400 km langen Stromnetzes investiert: Beim Gas ebenso wie beim Strom haben die Stadtwerke Heidelberg Netze in den vergangenen 20 Jahren jeweils rund 120 Mio. € aufgewendet.

Beim Gas wurden während der letzten Konzessionsperiode die bisherigen Leitungsabschnitte aus Grauguss komplett gegen die modernen, sichereren Polyethylenleitungen ausgetauscht. Weitere Meilensteine waren der Bau einer Gashochdruckleitung im Düker zwischen Wieblingen und dem Neuenheimer Feld 1997, einer Hochdruckringleitung am Stiftsweg in Ziegelhausen 1999 und einer Einspeisung in Sandhausen in 2000 sowie in Heidelberg Nord in 2002. In 2006 folgte die Erneuerung der Leitungen entlang der Straßenbahn nach Kirchheim. Zwischen 2002 und 2013 wurde außerdem eine Gasniederdruckverbindung vom Heizwerk Mitte in Bergheim über die Ernst-Waltz-Brücke erneuert. Weitere wichtige Arbeiten in den vergangenen fünf Jahren fanden in der Neuenheimer und Ziegelhäuser Landstraße, der Rohrbacher- und Karlsruher Straße sowie der Peterstaler Straße statt.

Beim Strom waren die wichtigsten Meilensteine die Erneuerung und Erweiterung der Umspannanlage West in 1996 sowie die 110kV-Anbindung zwischen den Umspannanlagen Mitte und West, West und Nord sowie Nord und Neuenheim im Zeitraum 1998 und 1999. Im Jahr 2000 wurde eine zweite Einspeisung für das Heidelberger Stromnetz aufgebaut. In 2006 folgte die Erneuerung des Stromnetzes entlang der gesamten Strecke der Straßenbahn nach Kirchheim. Die nächsten Jahre waren geprägt von den Erschließungsmaßnahmen in den Neubaugebieten Im Bieth, Im Schollengewann und Bahnstadt. Außerdem wurde das Stromnetz in der Brückenstraße erneuert. 2011 und 2012 folgte die Erneuerung des Stromnetzes entlang der Neuenheimer- bzw. Ziegelhäuser Landstraße. Weitere Investitionen in die Stromanlagen betrafen die Schaltanlage in der Umspannanlage West sowie die Erneuerung der 110kV-Trafos in den Umspannanlagen Hüttenbühl und West im Jahr 2013.

Zu den Aufgaben des Netzbetreibers gehört neben dem Ausbau der Netze und dem Anschluss von Nutzern an die Versorgungsleitungen insbesondere die Wartung und Instandhaltung der Netze und der zugehörigen Anlagen. „Heidelberg liegt aufgrund der verantwortungsvollen und sorgfältigen Bewirtschaftung durch die Stadtwerke Heidelberg Netze im bundesweiten Vergleich bei der Störungssicherheit weit vorne“ sagte Bürgermeister Eckart Würzner. „Deshalb bin ich überzeugt, dass wir eine gute Entscheidung getroffen haben.“

In der Tat ist die Versorgungssicherheit in Heidelberg überdurchschnittlich gut: Im Jahr 2013 betrug die durchschnittliche jährliche Versorgungsunterbrechung pro Letztverbraucher in Heidelberg beim Strom 4,78 Minuten, während der letzte bundesweit verfügbare Vergleichswert bei 15,91 Minuten lag. „Wir möchten auch weiterhin eine Top-Versorgungssicherheit und besten Service liefern“, betonte Falk Günther. „Unsere in 2013 erneuerte Zertifizierung nach dem technischen Sicherheitsmanagement – TSM – ist dafür ein guter Garant. Wir freuen uns, auch in den nächsten zwanzig Jahren im Bereich der Netzbewirtschaftung ein verlässlicher Partner der Stadt Heidelberg sein zu können."

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