Licht nach Bedarf auf Radwegen von Heidelberg-Bahnstadt - Weiterer Einsatz des innovativen Beleuchtungssystems geplant

(vom 4. Februar 2014)

Seit Dienstag, den 4. Februar 2014, sorgt ein innovatives, hocheffizientes Beleuchtungssystem auf dem größten Teil der Radwege zwischen Heidelberg-Bahnstadt und dem Nahversorgungszentrum in Rohrbach sowie dem Helmholz-Gymnasium in der Südstadt verlässlich für Licht nach Bedarf. Auf diesen Radstrecken mit einer Gesamtlänge von 3,5 Kilometern stehen insgesamt 110 LED-Straßenleuchten im Abstand von etwa 35 Metern. Knapp 90 Prozent davon wurden bereits an das neue, Energie sparende Telemanagementsystem angeschlossen und liefern bedarfsgerechtes Licht. Die einzelnen Leuchten, die bei Dunkelheit auf etwa 30 Prozent der Lichtleistung gedimmt sind, werden heller, sobald sich Fußgänger oder Radfahrer nähern. Entfernen sie sich, reduziert sich die Lichtleistung wieder auf den Energiesparmodus. Radfahrer oder Fußgänger befinden sich daher immer in einem hell erleuchteten Bereich, der jeweils 70 Meter nach vorn reicht. Jede Leuchte wurde dazu mit einem Bewegungssensor ausgestattet, der Daten an eine Steuerzentrale weitergibt.

Feinjustierungen vorgenommen
Um sicherzustellen, dass das Telemanagementsystem optimal genutzt wird, haben die Stadtwerke Heidelberg Netze gestern Abend, am 3. Februar, gemeinsam mit der Herstellerfirma Schréder letzte Feinjustierungen am System vorgenommen. Dafür wurden vor Ort alle eingestellten Parameter überprüft, unter anderem die Helligkeitswerte sowie die Reaktions- und die Haltezeit, also die Zeit, in der die Helligkeit auf dem höchsten Niveau bleibt. „Wir wollen sicherstellen, dass die Beleuchtungszeit auch für Fußgänger, die ja langsamer als Radfahrer sind, ausreicht", erläutert Rainer Herb von den Stadtwerken Heidelberg Netze.

Das flexible System erlaubt es darüber hinaus, die maximale Lichtleistung je nach Uhrzeit zu variieren. Es wäre also möglich, dass gegen 23 Uhr die Leuchtleistung nur noch auf höchstens 70 statt auf 100 Prozent erhöht wird, wenn ein Radfahrer kommt; gegen ein Uhr nachts dann vielleicht nur noch auf 60 Prozent. Das spart zusätzliche Energie, und die Anwohner würden weniger gestört. Außerdem kann beispielsweise eingestellt werden, wie lange es dauert, bis das Licht an jeder einzelnen Leuchte gedimmt wird, so dass die Lichtleistung nicht ganz plötzlich, sondern fließend abfällt. Doch ganz dunkel wird es laut Herb selbstverständlich nicht: „Es wird immer eine ausreichende Grundhelligkeit bestehen bleiben."

Weiterer Einsatz des effizienten Systems
Sind die Arbeiten an den Bahnstadt-Radwegen beendet, soll das Telemanagementsystem auch an der Bushaltestelle am Kurpfalzhof in Kirchheim installiert werden. Die betreffenden LED-Leuchten sind bereits eingebaut, so dass im nächsten Schritt die Programmierung erfolgen kann.

Für den Einsatz des äußerst effizienten Telemanagementsystems in Heidelberg-Bahnstadt hatten die Stadtwerke Heidelberg Netze im Dezember 2013 einen Sonderpreis beim internationalen Auroralia Award 2013 als herausragende Initiative für eine nachhaltige städtische Beleuchtung erhalten. Die Energieeinsparung gegenüber herkömmlicher Beleuchtung beträgt immerhin bis zu 75 Prozent.

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