Fernwärme-Gestattungsvertrag unterzeichnet

(vom 10. Februar 2015)

 Fernwärme aus Heidelberg jetzt auch in Leimen.

Am 9. Februar haben der Leimener Oberbürgermeister Wolfgang Ernst und Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze, im Rathaus einen Gestattungsvertrag für die Verlegung und den Betrieb von Fernwärmleitungen unterzeichnet. 

Mit dem Gestattungsvertrag haben die Stadtwerke Heidelberg nun grünes Licht, um die Fernwärmeleitung aus dem Heidelberger Süden auch auf Leimener Gemarkung auszubauen. Hintergrund der Vertragsunterzeichnung ist der Wunsch des Technologiezentrums von HeidelbergCement, ihren Wärmebedarf mit Fernwärme zu decken. „Uns ist es wichtig, die lokale Wirtschaft zu unterstützen und den Unternehmen gute Standortbedingungen zu geben" sagte Oberbürgermeister Wolfgang Ernst bei der Vertragsunterzeichnung. „Deshalb freuen wir uns, dass HeidelbergCement als unser größtes Wirtschaftsunternehmen hier vor Ort nun die Möglichkeit hat, sich an die hocheffiziente, klimaschonende und kostengünstige Fernwärme anzuschließen." Falk Günther ergänzte: „Und wir freuen uns, dass wir mit der Fernwärme nun in Leimen vertreten sind. Denn Fernwärme ist in unserem Energiekonzept 2020, mit dem wir die Energiewende und den Klimaschutz in der Region voranbringen wollen, ein zentraler Baustein. Wir suchen dabei verstärkt die interkommunale Zusammenarbeit, denn Klimaschutz ist eine Aufgabe, die über kommunale Grenzen hinwegreicht. Daher begrüßen wir es sehr, dass der Leimener Gemeinderat im September letzten Jahres seine Zustimmung für den Gestattungsvertrag gegeben hat und die Zusammenarbeit heute besiegelt wurde."

Vor der künftigen Baustelle des geplanten neuen Gebäudes des Technologiezentrums von HeidelbergCement (v.l.n.r.): Beate Eitelbuß (Stadtwerke Heidelberg Netze), Leimens Oberbürgermeister Wolfgang Ernst, Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze, Markus Konecki, Projektmanager von HeidelbergCement Technology Center

HeidelbergCement hatte sich im Sommer 2014 mit der Anfrage an die Stadtwerke Heidelberg gewandt, ob ein Anschluss ihrer Liegenschaften östlich der Rohrbacher Straße denkbar sei. Unter anderem soll das Portland Forum am Herrenberg, die Festhalle der HeidelbergCement AG, einige Bestandgebäude sowie das geplante Technologiezentrum an die Fernwärme angeschlossen werden. Insgesamt liegt der Anschlusswert bei 450 Kilowatt. Bei der Sanierung und beim Neubau von Gebäuden ist laut Bundes- bzw. Landesgesetzen erforderlich, einen bestimmten Anteil der Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien zu decken. Fernwärme wird dabei aufgrund ihrer hohen Effizienz als gleichwertig mit erneuerbaren Energien angesehen. „Fernwärme ist für uns eine komfortable und sichere Lösung, um unsere Anforderungen an eine klimaschonende Wärmeversorgung zu erfüllen" sagt daher auch Markus Konecki, Senior Project Manager vom HeidelbergCement Technology Center in Leimen. „Mit der Fernwärme aus Heidelberg, die verstärkt auf erneuerbare Energien baut, setzen wir auf eine Zukunftsenergie für unseren Standort."

Die Fernwärme aus Heidelberg stammt aus Anlagen, die mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplungstechnik betrieben werden: Diese Anlagen erzeugen Strom und Wärme gleichzeitig und nutzen damit die eingesetzte Energie besonders gut aus. Außerdem ist der Anteil der erneuerbaren Energien an der Fernwärme aus Heidelberg in den letzten zwei Jahren auf 20 Prozent gestiegen; 14 Prozent gehen auf das Holz-Heizkraftwerk in Heidelberg-Pfaffengrund zurück; die übrigen sechs Prozent auf Block-Heizkraftwerke, die mit Biomethan betrieben werden.

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