Außergewöhnlich lange Trockenzeit bei den Quellen

(vom 1. Oktober 2015)

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Die Spechelsgrundquelle liegt mitten im Wald im Wasserschutzgebiet Mühltalquellen. Sie ist eine der Quellen aus dem Buntsandstein, die derzeit keine ausreichende Wassermenge für die Trinkwasserversorgung liefert und deshalb nicht genutzt wird.

Im Juli haben die Stadtwerke Heidelberg die Wasserversorgung u.a. in den oberen Hanggebieten von Heidelberg-Handschuhsheim wegen Trockenheit umgestellt: Statt mit weichem Trinkwasser aus den Quellen werden diese Wasserversorgungszonen nun mit Trinkwasser aus den Heidelberger Wasserwerken beliefert. Diese Situation gab es in den vergangenen Jahren noch nie. 

Die Versorgung aus den sieben Quellen des Buntsandsteins um Heidelberg ist eine Heidelberger Besonderheit. Bürger, die üblicherweise aus den Quellen versorgt werden, erhalten dabei außergewöhnlich weiches Wasser. Aber die Quellen sind auch ein Teil der Natur, und wenn es lange trocken bleibt, sinkt die Wassermenge. Deshalb werden zwei Versorgungszonen seit Juli mit Trinkwasser aus den Heidelberger Wasserwerken Entensee und Rauschen statt mit Wasser aus den Quellen beliefert. Damit stieg der Härtegrad des Wassers in diesen Haushalten an. Spürbar ist die Veränderung vor allem an den oberen Hanglagen in Handschuhsheim, in Neuenheim sowie in der Hirschgasse bis hin zum Haarlass. Eine Versorgung mit weichem Quellwasser ist zurzeit noch nicht abzusehen.

„Solch ein Situation hatten wir noch nie“, sagt Sven Kregelin, bei den Stadtwerken Heidelberg zuständig für die Wasserversorgung. „In der Vergangenheit haben wir höchstens einmal stunden- oder allenfalls einen Tag lang härteres Wasser zugemischt. Aber eine solch lange Periode, in der wir diese Wasserversorgungszonen mit Trinkwasser aus den Wasserwerken beliefern, gab es in all den vergangenen Jahren nicht.“ Erst wenn es über längere Zeit regnet, führen die Quellen wieder genügend Wasser. „Sobald es soweit ist, stellen wir die Wasserversorgung unverzüglich wieder um“, verspricht Kregelin. Rund fünf Prozent des Heidelberger Trinkwassers stammt aus den Quellen. Sorgen um die Trinkwasserversorgung sind jedoch keinesfalls nötig, denn die Grundwasserwerke führen auch bei langer Trockenheit ausreichend Wasser.

Mehr zur Heidelberger Wasserversorgung.

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