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hip, hipper, Solarstrom

(vom 8. Oktober 2020)

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Die neue PV-Anlage auf dem Dach der Großsporthalle wird jährlich rund 300.000 kWh Solarstrom erzeugen und damit in etwa den Strombedarf von 125 Haushalten. Die CO2-Emissionen reduzieren sich pro Jahr um 142 t.

Eine der größten Aufdach-Anlagen in Heidelberg fertiggestellt, erste Großanlage für den weiteren Ausbau der Solarenergie

Die Großsporthalle auf dem Gelände des Heidelberg Innovation Park (hip) kann ihre Energie ab sofort aus einer Photovoltaik-Anlage beziehen. Mit 1.700 qm Solarmodul-Fläche ist sie eine der größten Aufdach-Anlagen Heidelbergs und so groß wie zwei Handball-Felder. Geplant und installiert wurde sie von den Stadtwerken Heidelberg. „hip, hipper, Solarstrom“ lässt sich sagen.

Große Dächer von Gebäuden und Hallen eignen sich bestens für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage. Die multifunktionale Sporthalle an der Speyerer Straße hat mit einer Fläche von 6.400 qm ein solches Dach. Sie wird künftig sowohl die Bedürfnisse des Schul- und Vereinssports als auch die Anforderungen der Basketball- und Handball-Ligen erfüllen. Auch die MLP Academics Heidelberg und die Rhein-Neckar Löwen werden dort Spiele austragen. An 260 Tagen im Jahr wird die Halle für Sportereignisse genutzt und dabei Strom aus der PV-Anlage auf ihrem Dach beziehen.

Diese ist nun in Betrieb gegangen. Die Anlage wurde durch Mittel aus dem Verkauf des Ökostroms heidelberg GREEN, der mit dem Grünen Strom Label gekennzeichnet ist, bezuschusst. Ihr Bau wurde somit von engagierten Ökostrom-Kunden der Stadtwerke Heidelberg unterstützt. 996 Solarmodule mit einer Fläche größer als zwei Handball-Felder werden mit einer Leistung von rund 334 kWp und jährlich rund 300.000 kWh Solarstrom erzeugen. Das entspricht in etwa dem Strombedarf von 125 Haushalten. Die Großsporthalle wird dabei nicht den gesamten Solarstrom selbst verbrauchen, ein Teil wird in das öffentliche Netz eingespeist. 

Durch den Betrieb der Photovoltaik-Anlage werden die CO2-Emissionen um 142 t pro Jahr reduziert. Die verschattungsfreie Dachfläche ist optimal für die Nutzung der Sonne geeignet. „Mit der Photovoltaik-Anlage auf der Großsporthalle gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um den Klimaschutz in der Region voranzutreiben“, erläutert Peter Erb, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt. 

Ausbau der Solarenergie in Heidelberg

Die PV-Anlage auf dem Dach der Großsporthalle ist die erste Großanlage für den weiteren Ausbau der Solarenergie in Heidelberg. Bis 2030 wollen die Stadtwerke Heidelberg Solar-Anlagen mit einer Leistung von rund 10 MW in Heidelberg ausbauen, davon 3,5 MW bis Ende 2021. Zusammen mit ihrem überregionalen Engagement werden sie bis 2030 für einen Zubau von 34 MW sorgen. Damit übernehmen sie den Löwenanteil an dem geplanten Wind- und Solarenergieausbau, der im 30-Punkte-Plan für den Klimaschutz vom Heidelberger Gemeinderat im Herbst 2019 verabschiedet wurde.

Die nächsten Anlagen in Heidelberg entstehen auf den Dächern des Konferenzzentrums, des Parkhauses im Heidelberg Innovation Park und weiterer Gebäude der Stadt sowie der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GGH. Darüber hinaus ist geplant, den Solarpark Feilheck zu erweitern. Aufgrund der begrenzten Flächensituation in Heidelberg investiert das Unternehmen zudem über eine bundesweite Stadtwerke-Kooperation in Wind- und Solarenergie.

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