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Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni

(vom 21. Juni 2018)

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Verlässlich im Hintergrund – damit alles gut läuft.

Ein abstrakter Begriff: Daseinsvorsorge. Was dahinter steckt, ist jedoch ganz konkret: die verlässliche Versorgung mit Energie, Wasser und ganz unterschiedlichen Dienstleistungen als Basis für einen funktionierenden Alltag. In Heidelberg sind die Stadtwerke Heidelberg eines der kommunalen Unternehmen, die sicherstellen, dass die Versorgung rund um die Uhr läuft. An allen Tagen im Jahr. Und im besten Fall unauffällig im Hintergrund.

Überdurchschnittlich sichere Stromversorgung

1.760 Kilometer Stromleitungen sorgen dafür, dass alle Haushalte, das Gewerbe und die Unternehmen im Netzgebiet der Stadtwerke Heidelberg rund um die Uhr mit Strom versorgt sind. Und das überdurchschnittlich verlässlich: In 2017 war jeder Endverbraucher in ihrem Gebiet durchschnittlich nur 5,66 Minuten ohne Strom – bundesweit mussten die Bürger zuletzt 12,80 Minuten ohne Strom auskommen.

Immer mehr erneuerbare Energien

Immer mehr Strom, den die Stadtwerke Heidelberg durch das Stromnetz zu ihren Energiekunden schicken, ist dabei aus erneuerbaren Energien. Rechnet man Einkauf und Eigenerzeugung zusammen, erhalten ihre Kunden durchschnittlich schon 85 Prozent Ökostrom. Auch bei der Fernwärme liegt der Anteil erneuerbarer Energien schon bei 20 Prozent:14 Prozent stammen aus dem Holz-Heizkraftwerk, sechs Prozent aus vier neuen Blockheizkraftwerken. Stück für Stück setzten die Stadtwerke Heidelberg so ihren Plan für die Energiewende, die „Energiekonzeption 2020/ 2030“, weiter um. Der nächste Schritt ist der Bau des Energie- und Zukunftsspeichers in Heidelberg-Pfaffengrund: Auch diese Anlage wird den Anteil erneuerbarer Energien weiter erhöhen.

Immer da für Heidelberg

Als 100-prozentig kommunales Unternehmen sind die Stadtwerke Heidelberg immer da, um Entwicklungen in der Stadt zu begleiten: Ob in Neubaugebieten oder auf den Konversionsflächen – der Energieversorger realisiert eine zukunftsorientierte Infrastruktur für Energie- und Datenmanagement in den neuen, zukunftsweisenden Stadtteilen wie dem Passivhausgebiet Bahnstadt oder dem Heidelberg Innovation Park.

Immer digitaler – und damit intelligenter

Die Stadtwerke Heidelberg unterstützen die Stadt Heidelberg auch auf ihrem Weg zur Digitalen Stadt. Seit vielen Jahren verlegen sie Glasfaser in Neubaugebieten und wann immer möglich, bei Netzarbeiten auch gleich Leerrohre mit, um bei Bedarf schnell Glasfaser zur Verfügung stellen zu können. Zudem bauen sie zusammen mit der Stadt Heidelberg ein Ladenetz für Elektromobilität aus: 150 Ökostrom-Ladestationen soll es bis 2020 in Heidelberg geben. Auch die Straßenbeleuchtung wird smarter: Auf Radwegen zur Bahnstadt liefert die Beleuchtung vor allem dann Licht, wenn es gebraucht wird – und setzt die Energie damit so intelligent wie möglich ein. Inzwischen wurde schon die erste Straßenleuchte installiert, die neben Licht auch Ökostrom für E-Mobile liefert und nebenbei Luftmessungen ermöglicht – Daseinsvorsorge für die Zukunft. Und: Im gesamten Stadtgebiet stellen die Stadtwerke Heidelberg aktuell 6.500 Straßenleuchten auf energiesparende LED um. Denn Stromsparen ist noch immer das beste Kraftwerk der Zukunft.

 Mobinetz – für einen attraktiven öffentlichen Verkehr

Die Stadtwerke Heidelberg sind außerdem ein Partner beim „Mobilitätsnetz Heidelberg“. Das Großprojekt soll die Attraktivität des ÖPNV weiter erhöhen, indem das Straßenbahnnetz optimiert und ausgebaut wird. Die HSB, eine Tochter der Stadtwerke Heidelberg, ist Investor und Eigentümer der Straßenbahn-Infrastruktur. Das Mobinetz ist das größte Infrastrukturprojekt in der rund 130-jährigen Geschichte der Gesellschaft.

 Tag der Daseinsvorsorge „Danke“ an die Mitarbeiter

Auch die Bäder und die Bergbahn betreiben die Stadtwerke Heidelberg für die Bürger der Stadt – alles in allem eine Vielzahl von Aufgaben. „Viele dieser Leistungen, die für eine gute Versorgung erforderlich sind, bleiben im Alltag oft ungesehen. Und das ist auch gut so, denn das zeigt, dass die Infrastrukturen verlässlich funktionieren und die Menschen sich darum nicht sorgen müssen. Dafür sind wir da. Dennoch freuen wir uns, wenn einmal im Jahr am Tag der Daseinsvorsorge die Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in das Bewusstsein rückt. Ihnen allen danke ich zu diesem Anlass für ihren Einsatz für eine verlässliche Versorgung.“

Daten zu den Stadtwerken Heidelberg

Stromnetz:1.760 km Stromzähler: 97.957 Stück
Gasnetz: 885 km Gaszähler: 38.287 Stück
Fernwärmenetz: 224 km Fernwärmezähler: 4.666
Wassernetz: 665 km Wasserzähler: 21.220
Glasfasernetz: 148 km
85 % Ökostrom,
20 % erneuerbare Energien
an der Fernwärme

Mitarbeiter: rund 700
(ohne 350 an die rnv
entliehene Mitarbeiter)


Über den Tag der Daseinsvorsorge

Der Tag der Daseinsvorsorge findet zum zweiten Mal bundesweit statt. Jährlich soll er am 23. Juni aufmerksam darauf machen, dass viele Leistungen für die Menschen vor Ort nur durch die Hintergrundarbeit von kommunale Unternehmen möglich sind – von der Energie- und Wasserversorgung, über Schwimmbäder bis hin zum Ausbau von Glasfaser für die weitere Digitalisierung. International ist der Tag als „Public Service Day“ bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen.

 

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