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Ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber

(vom 22. Oktober 2019)

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Bei der Ehrung (v.l.): Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister von Heidelberg, Stadtwerke-Mitarbeiter Alexander Böing, aktiv beim THW, Matthias Straub, Peronalleiter, Prof. Hermann Schröder, Innenministerium

Die Stadtwerke Heidelberg wurden als "ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber" durch das Land Baden-Würrtemberg ausgezeichnet.

Die Stadtwerke Heidelberg sind ein ehrenamtsfreundlicher Arbeitgeber. Diese Auszeichnung hat der regionale Energieversorger vom baden-württembergischen Innenministerium nun in Stuttgart bei einer Feierstunde erhalten.

Bei dem Event wurden Arbeitgeber gewürdigt, die ihren Mitarbeitern den ehrenamtlichen Einsatz bei Notfällen während der Arbeitszeit ermöglichen. Ohne diese Unterstützung durch die Arbeitgeber wäre etwa die Bewältigung von verheerenden Naturkatastrophen, Bränden, Verkehrsunfällen und großen Unglücksfällen unmöglich, betonte das Ministerium.

Stadtwerke Heidelberg großzügig bei ehrenamtlichen Tätigkeiten

Als 100-prozentig kommunales Unternehmen ist es den Stadtwerken Heidelberg wichtig, ehrenamtliches Engagement zu unterstützen. „Wir sind als Stadtwerk der Gesellschaft verpflichtet, für die wir arbeiten“, sagt Geschäftsführer Prof. Rudolf Irmscher. „Deshalb sind wir als Arbeitgeber bei zeitlichen Freistellungen sehr großzügig, wenn unsere Mitarbeiter sich für Menschen vor Ort engagieren und beispielsweise bei Notfällen helfen.“

„Unsere Führungskräfte nehmen dabei auch organisatorischen Mehraufwand in Kauf – beispielsweise dann, wenn wegen eines Einsatzes eine Vertretung für eine Rufbereitschaft gesucht werden muss“, erläutert Personalleiter Matthias Straub. „Wir finden für jeden Fall die individuell am besten passende Lösung.“

Beisitzende Richter, Schöffen oder Einsätze für Rettungsdienste 

Aktuell sind es bei den Stadtwerken Heidelberg rund zwölf Mitarbeiter, die für ihr ehrenamtliches Engagement immer wieder freigestellt werden – manchmal für einige Stunden, bei Fortbildungskursen aber auch bis zu 14 Tage. Unterstützt werden etwa Einsätze als ehrenamtliche oder beisitzende Richter, als Schöffen, bei freiwilligen Feuerwehren, beim Technischen Hilfswerk oder bei anderen Rettungsdiensten. Auch Trainer oder Jugendbetreuer bei Sportvereinen werden vom Unternehmen durch großzügige zeitliche Regelungen gefördert.

„Unsere Corporate Volunteering-Aktivitäten sehen wir als gute Möglichkeit, um soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit unserer Mitarbeiter zu fördern. Mitarbeiter, die diese Chancen nutzen, erweitern ihren Blickwinkel auf die Gesellschaft und entwickeln Verständnis für Menschen – das sind wichtige Eigenschaften, die sich auch positiv im Unternehmen auswirken,“ betont Straub. Dabei spricht er aus eigener Erfahrung: Er selbst ist im 8. Jahr als ehrenamtlicher Richter tätig, zunächst am Sozialgericht und nun beim Arbeitsgericht Mannheim. „Ich freue mich sehr über die Anerkennung, die unseren Stadtwerken Heidelberg mit diesem Preis ausgesprochen wird“, sagte er bei der Übergabe des Preises durch den stellvertretenden Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobel. „Gleichzeitig ist er für uns ein Anreiz, unser Engagement konsequent fortzusetzen.“

 

Weitere Auszeichnungen der Stadtwerke Heidelberg

 

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