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Als erstes Stadtwerk dritten Zuschlag bei iKWK-Ausschreibungen erhalten

(vom 13. Januar 2021)

ENERGIEpark Pfaffengrund - hier entstehen die iKWK-Anlagen

Zum dritten Mal haben die Stadtwerke Heidelberg bei einer Ausschreibung für innovative Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (iKWK) einen Zuschlag erhalten – bisher als einziges Stadtwerke bundesweit. Damit können sie nun den Anteil grüner Wärme an der öffentlichen Wärmeversorgung in Heidelberg und Teilen von Eppelheim weiter ausbauen.Die Stadtwerke Heidelberg arbeiten im Zuge ihrer Energiekonzeption 2020/2030 seit rund 10 Jahren am Umbau ihrer Energiesysteme, insbesondere im Bereich der Wärme, hin zu erneuerbaren Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und dezentraler Versorgung. Durch ein Holz-Heizkraftwerk sowie mehrere Biomethan- bzw. Erdgas-Blockheizkraftwerke (BHKW)ist die Eigenerzeugung im Bereich der Wärme schon auf 25 % gestiegen. Ein Wärmespeicher und eine Power-to-Heat-Anlage sollen außerdem dazu beitragen, erneuerbare Energien an sonnen- und windreichen Tagen noch besser in das Energiesystem zu integrieren. Auch bei der beschafften Fernwärme ist der CO2-neutrale Anteil gestiegen, sodass die Stadtwerke Heidelberg ihren Kunden heute bereits zu 50 % grüne Wärme liefern. Über ihr Fernwärmenetz erreichen sie damit 40.000 Menschen in ihrem Versorgunggebiet – und leisten damit einen großen Beitrag zur Wärmewende in der Region.

Auch in Zukunft bleibt Kraft-Wärme-Kopplung ein wichtiger Pfeiler der Energiewende in Heidelberg – und wird intelligent mit erneuerbaren Energien kombiniert. Denn der 100-prozentig kommunale Energieversorger hat sich im Dezember 2020 erneut auf eine bundesweite iKWK-Ausschreibung beworben. iKWK steht für innovative Kraft-Wärme-Kopplung bzw. Anlagen auf Basis einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in Kombination mit Wärme aus erneuerbaren Energien und einer Technik zur Umwandlung von Strom aus erneuerbaren Energien in Wärme. Beworben haben sich die Heidelberger mit einem Konzept, das auf einem BHKW mit 2.000 kW elektrischer und thermischer Leistung, 3.500 Betriebsstunden pro Jahr und einer kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung von 7.000 MWh/a basiert. Hinzu kommt eine große Luftwärmepumpe, die den regenerativen Wärme-Anteil, der beim  iKWK-System gefordert wird, sicherstellt. Ihre thermische Leistung beträgt 1.500 kW, ihre Wärmeerzeugung mindestens 2.600 MWh. Zur flexiblen Umwandlung von Strom in Wärme wird jeweils noch eine Power-To-Heat Anlage mit 600 kW ergänzt.

Zuletzt hatten die Stadtwerke Heidelberg bei den Ausschreibungen im Dezember 2018 und im Juni 2019 Zuschläge erhalten. Diese intelligenten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind aktuell im Bau bzw. in der Planung. Mit dem Zuschlag im Dezember 2020 haben die Heidelberger als bisher einziges Stadtwerke bei insgesamt drei Ausschreibungen Erfolg.

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