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Spatenstich zum Energie- und Zukunftsspeicher

(vom 18. Juli 2017)

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Gemeinsamer Spatenstich (v.l.): Heinz Schmitt, Vorstandsvorsitzender des Stadtteilvereins Pfaffengrund, Michael Jäger, Geschäftsführer der HSB, Peter Erb, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt, Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister Heidelbergs, Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister von Heidelberg und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Heidelberg, Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, Prof. Michael Braum, Geschäftsführender Direktor der IBA Heidelberg, Prof. Dr. Tobias Wallisser, LAVA - Laboratory for visionary architecture Berlin, Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie

Am 17. Juli 2017 fand der Spatenstich für den Energie- und Zukunftsspeicher auf dem Werksgelände im Pfaffengrund statt.

 

Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner, Heidelbergs Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck, Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie sowie Projektpartner gaben, begleitet von 180 Gästen, den symbolischen Startschuss für das Projekt. Nach dem Holz-Heizkraftwerk, seit 2014 in Betrieb, stellt der Energie- und Zukunftsspeicher die zweitgrößte Investition der Stadtwerke Heidelberg für die Energiewende im Rahmen ihrer Energiekonzeption 2020/2030 dar.

Meilenstein im Masterplan 100 % Klimaschutz der Stadt Heidelberg

Das 55 Meter hohe Gebäude wird für ein flexibleres, nachhaltigeres Energiesystem sorgen und mit einer spannenden Architektur eine neue, attraktive Landmarke in Heidelberg setzen. Mit einer Aussichtsplattform inklusive Gastronomie sowie einem Energie- und Bewegungspark wird der Energie- und Zukunftsspeicher für die Öffentlichkeit zugänglich sein. „Unsere Stadtwerke Heidelberg sind uns ein wichtiger Partner, um die Energiewende zu leisten und unsere anspruchsvollen Klimaschutz-Ziele zu erreichen. Mit dem Tag heute haben wir einen neuen Meilenstein in unserem Masterplan 100% Klimaschutz erreicht“, betonte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner in seiner Rede. Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister und zuständig für das Thema Bauen in Heidelberg, hob hervor: „Wir freuen uns, dass dieses Gebäude hohen architektonischen Ansprüchen gerecht wird und zudem für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Die Stadtwerke Heidelberg hatten somit nicht nur die Energiewende im Blick, sondern auch ganz konkret die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.“

Nutzen für Kunden und Klima

Dr. Rudolf Irmscher, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg, richtete den Blick auf wirtschaftliche Aspekte: „Wir nutzen die Chancen der Energiewende – denn regionale Energieversorger gewinnen dabei an Bedeutung. So können wir heute verstärkt auch die vorgelagerten Stufen der Energieerzeugung in unsere Wertschöpfung integrieren. Der Energiespeicher ist damit nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch ein Gewinn für die Stadt und die Stadtwerke.“

Michael Teigeler, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie und zuständig für die Energiekonzeption 2020/2030 des Unternehmens, erläuterte die energiewirtschaftliche Bedeutung des Wärmespeichers: „Mit der neuen Anlage können wir den Anteil erneuerbarer Energien weiter erhöhen, denn wir speichern darin Wärme aus dem Holz-Heizkraftwerk und in Zukunft auch aus weiteren erneuerbaren Energien. Gleichzeitig reduzieren wir den Gas- und Öleinsatz in den Spitzenheizwerken. Und gut für unsere Kunden: Wir optimieren unsere Beschaffung, indem wir den Wärmebezug zeitlich flexibler gestalten. Das erhöht die Versorgungsicherheit und wirkt preisstabilisierend.“

 

Der Energie- und Zukunftsspeicher wurde als IBA-Projekt prämiert. Michael Teigeler (2. v.l.) erhielt die Urkunde von Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister Heidelbergs (l.) und Prof. Michael Braum, Geschäftsführender Direktor der IBA Heidelberg (Mitte).

IBA-Projekt

Der Energie- und Zukunftsspeicher wurde jüngst auch als Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) ausgezeichnet. Die IBA Heidelberg erschließt zehn Jahre lang die Potenziale Heidelbergs als Wissensstadt der Zukunft. Unter dem Leitthema Wissen | schafft | Stadt hilft sie, Prozesse und Bauprojekte rund um das Thema „Wissensgesellschaft“ zu initiieren, zu evaluieren und schließlich umzusetzen. Der IBA-Aufsichtsrat hat nun, auf Empfehlung des international besetzten Kuratoriums, den Energie-und Zukunftsspeicher als eines der Projekte ausgewählt, die von der IBA Heidelberg bis zur Fertigstellung begleitet werden. Während einer Talkrunde beim Spatenstichfest übergab der geschäftsführende Direktor der IBA Heidelberg, Prof. Michael Braum, sowie der Erste Bürgermeister der Stadt Heidelberg, Jürgen Odszuck, die IBA-Projekt-Urkunde an Michael Teigeler. „Wir freuen uns über dieses wegweisende Projekt mit den Stadtwerken Heidelberg, mit dem einmal mehr konkret wird, wie das Thema Wissen und Fortschritt im Stadtleben verankert ist – und durch eine gelungene Architektur zum Ausdruck gebracht wird“, sagte Prof. Michael Braum.

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