Fernwärme noch klimaschonender

(vom 15. September 2016)

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CO2-Faktor für heidelberg WÄRME aktualisiert. Wert hat sich klar verbessert.

 

Das in Heidelberg ansässige ifeu-Institut hat den CO2-Faktor der Fernwärme in Heidelberg neu berechnet: Mit 167 g/kWh Wärme unterschreitet er den Wert von Öl um rund die Hälfte.

Der CO2-Faktor sagt aus, wieviel Klimagase durch den Verbrauch von einer Kilowattstunde Fernwärme in die Umwelt freigesetzt werden und ist damit ein Indikator für die Umweltverträglichkeit der Wärmeversorgung. Eine Aktualisierung der Berechnung war wegen der neuen Anlagen in Heidelberg, die Wärme aus erneuerbaren Energien erzeugen, erforderlich geworden.

Die Methode zur Berechnung, der sogenannte BISKO-Standard für Kommunen, berücksichtigt auch die Vorkette der Wärmeversorgung, also die Energie, die bei der Förderung, dem Transport und bei weiteren Aufbereitungsschritten vor der eigentlichen Wärmeerzeugung zum Einsatz gekommen ist. Außerdem werden alle Emissionen, die sich auf das Klima auswirken, einbezogen. Dazu gehören neben dem bekannten Klimagas CO2 auch die weit klimaschädlicheren Stoffe wie Lachgas und Methan.

Trotz dieses umfassenden Ansatzes bei der Berechnung ist das Ergebnis der Analyse deutlich positiver als bei der letzten Berechnung im Jahr 2007. Der neue CO2-Faktor beträgt nun 167 g/kWh, während der frühere Wert bei 175 g/kWh lag. Zum Vergleich: Der CO2-Faktor von Gas entspricht 250 g CO2 pro kWh, der von Öl liegt sogar bei 320 g. Damit stößt eine Ölheizung fast doppelt soviel CO2 pro kWh Wärme aus wie Fernwärme.

„Fernwärme ist eine ohnehin vergleichsweise klimaschonende Wärmeenergie, weil sie aus der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung stammt. Dabei wird die eingesetzte Energie besonders effizient genutzt“, sagt Alfred Kappenstein, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Umwelt. „Durch unser Holz-Heizkraftwerk und unsere Biomethan-Blockheizkraftwerke, die wir im Rahmen unserer Energiekonzeption 2020 gebaut haben, ist die Fernwärme noch ökologischer geworden. Das belegt der von ifeu neu berechnete Wert nun klar.“

 

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